Ulrich Reimkasten – Heller Nachtstrom

Vom 8. November bis 1. Dezember 2002


Heller Nachtstrom

Ulrich Reimkasten (Jahrgang 1953) wurde im Jahre 1996 an die Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein als Professor für Malerei/Textilkunst berufen; 1998 siedelte er von Berlin nach Halle. Die Ausstellung in der Kunsthalle Villa Kobe ist die erste Personalausstellung des Künstlers in Halle (Saale).

Ulrich Reimkasten setzt sich in seiner Kunst mit dem Thema „Zivilisation-Traum-Natur“ auseinander. Der weitaus größte Teil der gezeigten Bilder ist für die Räume der Villa Kobe konzipiert und gemalt; einige Zeichnungen und Malereien aus früheren Phasen sind dort ergänzend eingeordnet, wo sie das Thema der Schau unterstützen. Diese Rückblenden in Form früherer Bildbeispiele lassen die Kontinuität in der Suche nach Bildern für die umkreisten Begriffe erkennen. Große, teilweise raumsprengende Formate und intensive Farben charakterisieren die neuesten Werke. Der konzeptionelle Gedanke, der die Ausstellung durchzieht, wird durch eingeordnete Texte verstärkt. Der allgegenwärtige „horror vacui“ ist als Liebe zur Unendlichkeit zu verstehen. Dieses Kunstprinzip steht in auffälligem Kontrast zur „Leere“, die vor allem neuere Werke beherrscht und als Entsprechung der „Stille“ gemeint ist.

 

Vita Ulrich Reimkasten (Download als PDF)

Vernissage zur Ausstellung “Heller Nachtstrom”
am 14.04.2011

Zur Einführung sprach:

  • Dr. Alexander Haeder,
    Kunsthistoriker, Berlin
    zur Einführung zum künstlerischen Werk von Ulrich Reimkasten

Veranstaltungshinweis:


Am Sonntag, dem 17.11.2002 um 19 Uhr berichtet Ulrich Reimkasten in einer Dia-Schau über seine Mexiko-Reisen seit dem Jahre 1996